Endlich Madison

Schon schön: Kuppel des State Capitol von Wisconsin in Madison

Schon schön: Kuppel des State Capitol von Wisconsin in Madison

Sie steht schon seit langem auf meiner Liste. Da bin ich mittlerweile fünfzehnmal in Wisconsin gewesen, habe es aber bisher nicht geschafft, mir die Hauptstadt Madison anzusehen. Das kann ich nun endlich nachholen.

Nachdem ich in Chicago gelandet bin, geht es mit dem Mietwagen gut zwei Stunden weiter Richtung Nordwesten. Es ist weit nach Mitternacht, als ich in mein Hotel in Madison einchecke. Ein langer Tag. Schnell ein Bierchen, dann ins Bett.

Leider habe ich nur einen halben Tag Zeit, die Stadt zu erkunden, bevor es weitergeht nach Milwaukee, wo ich für Kohl’s einen Workshop co-moderiere. Nach einem herzhaften Frühstück – ich staune über die automatische Pfannkuchenmaschine im Frühstücksraum – steuere ich das State Capitol an.

Von außen stellt der Regierungssitz ein Abbild des Kongresshauses in Washington D.C. dar. Kennt man ja. Nicht anders also, als in vielen anderen Bundesstaaten. Als ich das Gebäude allerdings betrete, verschlägt es mir den Atem: Solch eine Größe und Ornamentik hatte ich nicht erwartet.

Ich erfahre, dass der Bau nicht nur eine der größten Kuppeln der Welt besitzt, sondern dass er sogar um einige Meter höher ist als das imposante Kapitol der Bundeshauptstadt. Wer hätte das gedacht von einem Agrarstaat wie Wisconsin.

Als weitere Tatsache erstaunt mich, dass es keine Sicherheits- und Taschenkontrolle gibt, und dass ich mich frei im Gebäude bewegen kann. Ich wandele durch die Gänge, finde den Weg hinauf zur Galerie und Rotunde und genieße die Aussicht auf die ansonsten eher profillose Stadt. Geschafft! Ich setze einen imaginären Haken hinter den Eintrag meiner To-do-Liste.

Fotowand

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