Running the Pete

Start of the Pete: Roeland (2. v. r.) und seine Mitstreiter sind voller Zuversicht

Start of the Pete: Roeland (2. v. r.) und seine Mitstreiter sind voller Zuversicht

Der Lauf ist Pete gewidmet. Pete hat in seinem Leben immer wieder Dinge unternommen, die auf den ersten Blick nicht gerade vernünftig schienen. Einfach, um sie mal gemacht zu haben und zu sehen, was am Ende herauskommt. Letztes Jahres ist Pete gestorben. Pete war der Vater unseres Freundes Roeland.

Skyline-to-the-Sea Trail: 42.195 Kilometer durch die Berge ans MeerDer Lauf ist 42.195 Kilometer lang, Marathondistanz. Die Strecke führt quer durch die Santa Cruz Mountains, vom Bergkamm bis nach Waddell Beach an den Pazifik. Roeland ist zuvor noch nie einen Marathon gelaufen, geschweige denn einen Cross-Country-Marathon durch die Berge. Doch was hält einen eigentlich davon ab, es einfach einmal auszuprobieren? Eben. Pete wäre sicher begeistert von der Idee und vorn mit dabei.

Roeland hat den Verlauf in drei mehr oder weniger gleich lange Etappen unterteilt. Zum Schrittmachen und zur moralischen Unterstützung laufen Familienmitglieder und ein paar enge Freunde jeweils einen der Streckenabschnitte mit. Auch Chris und ich haben die Ehre dabei sein zu dürfen.

Wir begleiten Roeland auf dem ersten und einfachsten Abschnitt. Zwölf Kilometer geht es auf schattigen Waldpfaden größtenteils bergab. Ein Riesenspaß, doch ich lerne, dass es keine gute Idee ist, während des Laufens die anderen Läufer zu fotografieren. Ich trete in ein Erdloch und mache mich lang. Erst im Etappenziel spüre ich, dass ich mir dabei eine Bänderdehnung zugezogen habe. Dumm gelaufen im wahrsten Sinn.

Für Roeland geht es mit wechselnder Entourage weiter bergauf und bergab den malerischen, streckenweise aber auch extrem anstrengenden Skyline-to-the-Sea Trail entlang. Nach insgesamt sieben Stunden kommt er völlig erschöpft und doch mit einem Runners-High-Lächeln auf den Lippen am Pazifik an. Geschafft! Er reißt die Arme in die Luft, springt in die Wellen und verkündet auch sogleich, dass es keinen Re-Pete geben wird.

Fotowand

  One thought on “Running the Pete

  1. chrisinca09's avatar
    26. July 2015 at 00:29

    Absolutely,
    the scenery was gorgeous! What a great run!

  2. Roeland van Krieken's avatar
    Roeland van Krieken
    5. July 2015 at 22:41

    Excellent summary, and thank you Andreas! This run was pure joy, start to finish. It was wonderful to share it with family and friends. I’m hoping someone organizes another Pete, maybe with a different form or shape. It doesn’t have to be a trail run. But what a beautiful trail.

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