Müde und erschöpft schwanken die fünf Gestalten aus dem Terminal; nach gefühlten 100 Stunden Flugzeit sind Bob, Antje, Mauriz, Amke und Rieka endlich in San Francisco angekommen. Schnell noch die Koffer eingesammelt und dann ab zu uns nach Hause, wo erst einmal ein kühles Bier oder eine kühle Apfelschorle wartet.
Eigentlich wollen wir die nächsten Tage ruhig angehen, damit sich die Globetrotter entspannt an die neue Zeit- und Klimazone gewöhnen können. Aber dann sind die Tage doch schnell durchgetaktet.
Erster Programmpunkt: Powershopping. Zahlreiche coole T-Shirts, Hoodies und Sneakers wandern in bunte Einkaufstüten, die schon bald unseren Kofferraum ausstopfen. Auftrag erfolgreich ausgeführt! Während Bob und Antje als nächstes ihr mächtiges Wohnmobil für die Weiterreise abholen, geben Chris und ich den Kids einen Einblick in unser Leben im Silicon Valley. Da darf ein Besuch beim Facebook-Daumen, der vielleicht bekanntesten Ikone des 21. Jahrhunderts, natürlich nicht fehlen.
Am nächsten Tag geht es nach San Francisco. Das Wetter ist traumhaft, und die City by the Bay zeigt sich im wahrsten Sinn von ihrer Sonnenseite. Auf der Agenda: Twin Peaks, Haight-Ashbury, Golden Gate Bridge, Lombard Street, Downtown und Chinatown. Wir reißen eine Menge Kilometer ab, im Auto und auch zu Fuß, und lassen Unmengen von Eindrücken auf uns einprasseln. Ich bin zutiefst beeindruckt, wie gut mein Patenkind Rieka mit ihren sieben Jahren das Tempo mithält. Erst als wir den Tag im wuseligen House of Nanking mit feinen chinesischen Delikatessen ausklingen lassen, gehen bei ihr die Lichter aus.
Die nächsten Tage erkunden die Fab Five auf eigene Faust einige der schönsten Ecken Nordkaliforniens. Der Weg führt sie nach Monterey, Pacific Grove und entlang des malerischen 17-Mile Drive an den Strand von Carmel. Ein zweiter Tagesausflug nach San Francisco hakt die ausstehenden Sehenswürdigkeiten ab, wie etwa die sich in der Sonne rekelnden Seehunde vor Fisherman’s Wharf. Und natürlich ist kein Besuch komplett ohne eine Fahrt mit dem Cable Car.
Dann ist die gemeinsame Zeit auch schon zu Ende. Die Fab Five verstauen ihr Hab und Gut in ihrer fahrbaren Wohnburg, schalten in den Rückwärtsgang und parken gemächlich aus unser Einfahrt aus. Die nächsten zwei Wochen werden sie die atemberaubende Natur Kaliforniens, Nevadas und Arizonas erleben. Zugegeben, Chris und ich sind da ein wenig neidisch; nur allzu gern würden wir mitfahren. Wir freuen uns jetzt schon auf den Reisebericht.

Danke. Es waren schöne Tage bei euch. Schön, dass ihr eure Zeit und euer Haus mit uns geteilt habt. Wir hatten einen tollen Einstieg in unsere USA Reise.
Danke nochmal – wir haben es echt genossen!