Spargelzeit

Weißer Spargel: futtern wie bei Muttern

Es gibt nur wenige Nahrungsmittel, bei denen wir im Land der unbegrenzten Möglichkeiten an Grenzen stoßen. Kinderriegel sind so ein Fall. Und weißer Spargel (grünen Spargel gibt es in Hülle und Fülle).

Chris und ich wollten daher unseren Augen kaum trauen, als wir ausgerechnet beim Lebensmittel-Discounter Safeway Bünde weißen Spargels entdeckten. Das ist an sich schon eine Sensation. Doch Spargel im Oktober? Wo kommt der her?

Das Etikett liefert die Antwort — Peru. Hat man erst einmal Peru neben Bardowick, Neetze oder Beelitz als Spargelanbaugebiet akzeptiert, fügt sich alles sinnvoll zusammen: Peru liegt auf der Südhalbkugel, und dort ist es jetzt Frühling. Beste Spargelzeit also.

Natürlich haben wir ordentlich zugeschlagen, um unser Spargeldefizit auszugleichen. Und natürlich waren wir gespannt, ob peruanischer Spargel anders schmeckt als daheim. Die Antwort: nicht wirklich.

  One thought on “Spargelzeit

  1. Guhlich's avatar
    Guhlich
    13. November 2010 at 10:58

    Hallo, hallo,
    ich habe dieses Jahr extra einmal grünen Spargel gekauft, weil er würziger schmecken soll. War bei mir Geschmacksbanausen nicht zu entscheiden. Wir essen jetzt Grünkohl und ….. Herzhafter Geschmack!
    Guten Appetit für’s nächste Mal beim weissen Gemüse!

  2. Claudia's avatar
    28. October 2010 at 12:33

    Wer will da noch Spargel aus Bardowick? 😉
    In Deutschland hätte ich gern pea tops, purple sprouting broccoli und Brunnenkresse. Auf Mustard leaves muss ich wohl noch so lange bis ich einen eigenen Garten habe. Mibuna und Mizuna sind hierzulande niemandem geläufig. Ausgerechnet in GB entdeckt man Feines eher als in Deutschland.
    Grüße über den großen Teich!

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