Wir wünschen euch allen ein gesundes, spannendes und erfolgreiches Jahr 2010. Möge das, was ihr euch wünscht, das Mindeste sein, was ihr im neuen Jahr bekommt!
Mit 9 Stunden Verspätung sind auch wir im neuen Jahr angekommen. Und dafür, dass wir bis zum Nachmittag des Silvestertags nicht wussten, wo und wie wir den Abend verbringen, hat alles noch wunderbar geklappt.
Unser erstes Glas Prosecco hatten bereits wir um 15 Uhr, also nachdem in Deutschland der Countdown zum Jahreswechsel heruntergezählt war. Wir haben in Gedanken mit euch angestoßen. Doch wie geht’s weiter?
15.30 Uhr. Wir entschließen uns kurzfristig, nach San Francisco zu fahren und dort das Silvesterfeuerwerk über der Bay Bridge anzusehen. Immerhin soll es eines der spektakulärsten der USA sein. Ich telefoniere also wild umher und versuche noch irgendwo einen Tisch in einem Restaurant zu ergattern. Eigentlich ein unsinniges Unterfangen, da die meisten Restaurants bereits seit Wochen, wenn nicht Monaten ausgebucht sind.
Doch das Glück ist bekanntlich mit den Tüchtigen, und wir bekommen tatsächlich einen Tisch im Zazie reserviert, einem gemütlichen französischen Bistro in Cole Valley. Als Bonbon finde ich dann noch einen Parkplatz direkt um die Ecke. Wenn das mal keine Zeichen für ein vielversprechendes neues Jahr sind.
20 Uhr. Dinner im Zazie. Wir genießen unsere Zweisamkeit und die französische Küche in ungezwungener, freundlicher Atmosphäre.
22.10 Uhr. Nach dem Dinner ein kurzer Blick auf die Uhr: zehn nach zehn. Zeit genug für einen Cocktail im Alembic, unserer Lieblingsbar in Haight-Ashbury. Hmm, nicht allzu viel los hier. Normalerweise brummt der Laden und man findet kaum einen Platz zum Stehen. Ich frage mich, wo all die Leute wohl stecken. Auf Privatparties?
23.15 Uhr. Mit der Straßenbahn fahren wir zum Embacadero. Je näher wir unserem Zielort kommen, desto voller wird es. Nach 20 Minuten sind wir da. Außer uns zieht es mehrere Zehntausende zum Ferry Building. Kein Wunder, schließlich findet hier das einzige Silversterfeuerwerk San Franciscos statt. Privates Böllern ist in Kalifornien verboten, ganz anders also als in Deutschland. Einerseits ist das schade, andererseits, muss man nicht um sein Leben bangen wie in bestimmten Ecken Berlins.
23.50 Uhr. Wir kämpfen uns vor bis zur Spitze des Piers. Von hier aus hat man die beste Sicht auf die Bay Bridge und das Feuerwerk. Die Minuten vergehen wie im Flug, und die Menschen fangen an, den Countdown zu skandieren: 10…9…8…
0.00 Uhr. …2…1…Frohes Neues Jahr! Die ersten Raketen schießen in die Nacht, zeichnen Feuerblumen an den Himmel. Dann geht es Schlag auf Schlag und die dunkle Leinwand wird abwechselnd in zarte Weißtöne und kräftige bunte Farben getaucht. Ich zaubere zwei Piccoloflaschen Cava aus meiner Tasche und wir stoßen auf das neue Jahr an. Mal schauen, was es für uns bereithält.

Hallo, Ihr zwei,
habe gerade von Euerem aufregenden “Sprung” ins neue Jahr 2010 gelesen. Euch beiden für 2010 und darüber hinaus beste Gesundheit, viel Glück, Zufriedenheit und Erfolg (und kein Heimweh) von uns aus dem Calenberger Land. In diesem Jahr haben wir schon seit einigen Tagen ein zauberhaftes Winterpanorama!!! Mal etwas grau, aber durchaus auch mit Sonnenschein.
Wir haben Sylvester zu Hause verbracht und uns als Schmarotzer die privaten Feuerwerke in Hüpede angesehen. Es war nicht so üppig wie die anderen Jahre- verständlicherweise!
Als Ihr Gongschlag 0 Uhr ins neue Jahr gekommen seid, haben wir fast schon unsere Neujahrshäppchen verspeist. Lennart war auch da und hat sich tadellos benommen. Mama und Papa sind rund um die Uhr mit ihm beschäftigt. Nun hat die Feierei aber ein Ende. Unseren Tannenbaum werden wir vielleicht bis einschließlich 10.1.10 behalten. Er nadelt zwar schon, aber er ist bei diesem Wetter so stimmungsvoll.
Uns geht es gut und wir freuen uns auf das Wiedersehen mit Euch! Guten Flug!
1000 Grüsse von uns allen
Erika