Road Trippin’

Ich habe ein paar Tage frei genommen, um mit Chris nach Südkalifornien verreisen. Die letzten Wochen waren doch sehr fordernd und anstrengend und mit sehr wenig Schlaf verbunden. Nicht nur, dass bei eBay mal wieder alles reorganisiert wurde und ich nach einigem Hin und Her in einem neuen Team mit zusätzlichen neuen Aufgaben gelandet bin.

Neben der Arbeit hatte ich mich auch für ein paar Kurse bei der University of California Santa Cruz und der Stanford University eingeschrieben. Die letzten Monate musste ich also noch nach der Arbeit und am Wochenende ran. Außerdem hatte ich einige Hausarbeiten zu schreiben, um die Scheine zu bestehen. Ich war also gut beschäftigt. Doch das ist nun erst mal vorbei.

San Francisco Symphony Hall

Am Freitag vor der Abreise dann noch schnell ein kulturelles Highlight: Freunde aus Berlin, Paul und Bruni, sind in San Francisco; zusammen mit den Berliner Philharmonikern. Paul ist Mitglied des Orchesters, das nach vielen Jahren der Abstinenz zwei Konzerte in der Stadt gibt. Es gelingt ihm, Freikarten für Chris und mich zu besorgen. Und das, obwohl das Konzert seit Monaten ausverkauft ist. Wir genießen also auf Premiumplätzen zwei Stunden Brahms und sind danach noch beim Empfang des deutschen Botschafters mit dabei. Champagner satt und Hors d’oeuvre vom Feinsten.

Am nächsten Morgen dann schlaftrunken aus dem Bett, einen Kaffee auf die Schnelle und ein paar Sachen in die Koffer geworfen. Gegen Mittag geht’s los: Sonnenbrillen aufgesetzt, Franz Ferdinand laut aufgedreht und rauf auf den Highway.

Hope Springs: Paradies in der WüsteErstes Ziel ist Dersert Hot Springs, ein unspektakuläres Kaff in der Mojave-Wüste. Hier hatten wir bereits im letzten Jahr einen verborgenen Zufluchtsort ausfindig gemacht, um Körper und Geist so richtig zu entspannen. Hope Springs heißt das Kleinod in der Wüste und ist noch immer ein Geheimtipp.

Wenn nur die Fahrt dorthin nicht so lang wär: Knapp fünf Stunden reißen wir auf dem Highway nach Süden Meilen ab. Dann geraten wir in die Nachwehen der Rush Hour in L.A., was uns eine weitere Stunde kostet, bevor es weitere zwei Stunden landeinwärts in die Wüste geht. Alles in allem sind wir gut acht Stunden unterwegs. Gegen 21.30 Uhr kommen wir an. Und sitzen nur Minuten später im heißen Whirlpool unter sternenklarem Nachthimmel und trinken Cava. La vita è bella!

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