Endlich ein neues Zuhause! Letztes Wochenende sind wir in unsere neue Bleibe gezogen, dieses Wochenende haben wir damit verbracht, uns einzurichten.
Wir wohnen jetzt in Mountain View, einem Ort südlich von Palo Alto. Bekannte Hightech-Unternehmen wie Google, Microsoft MSN oder Nokia haben hier ihren Firmensitz. Zu eBay fahre ich rund 20 Minuten, nach San Francisco sind es etwa 40 Minuten.
Unser Haus ist ein so genanntes “Eichler”, ein von dem Architekten Joseph Eichler entworfenes funktionales Familienhaus aus den 50er-Jahren, das sich vor allem durch seine fließenden Übergänge zwischen Innen- und Außenraum auszeichnet: offener Grundriss, viel Glas, viel Licht. Drei Zimmer, zwei Bäder, Kamin, Patio und Garten. Und der Clou: Die einstige Garage wurde in einen weiteren Raum umgewandelt, den Chris gut als Atelier nutzen kann.
Der Umzug war ein Kinderspiel: Morgens um 8 Uhr kommt unser Container aus Oakland angefahren. An Bord 228 Kartons und vier Mexikaner. Und ruckzuck geht es auch gleich los mit Phase 1: kurzer Hausrundgang, Fußböden mit Gummimatten ausgelegt, Laderampe installiert und die Sackkarre in Anschlag gebracht. Der Vorarbeiter gibt ein paar Anweisungen auf Spanisch, dann verschwindet er. Da waren’s nur noch drei.
Wir richten einen provisorischen Checkpoint ein und Chris wird zum Kontrolleur ernannt. Sie muss jeden angelieferten Karton auf einer langen Liste abhaken und anweisen in welchen Raum er gebracht werden soll. Ich stehe im Weg und fotografiere.
Nach knapp 90 Minuten sind alle Kartons im Haus verteilt. Keiner fehlt.
Dann Phase 2: Die Umzugshelfer verteilen sich auf die Räume und fangen an, Möbel zu montieren und Kartons auszupacken. Schon klar, dass die Jungs nicht wissen können, wo wir denn was gern stehen hätten. Als aber einer von ihnen haufenweise Bücher auf dem Fußboden stapelt, frage ich mich doch, ob das jetzt so klug ist. Ich bitte ihn, den Rest der Bücher in den Kartons zu lassen und lieber erst mal die Büchrregale aufzubauen.
Nach zwei Stunden stößt aus heiterem Himmel ein weiterer Trupp von vier oder fünf Mexikaner dazu. Sie hätten gerade in der Nähe einen Umzug gehabt, seien damit fertig und würden ihren Kollegen gern unter die Arme greifen. Ja, klar, warum nicht. Von mir aus. Und so wuseln nun sieben oder acht Umzugshelfer im Haus herum.
Nach weiteren 30 Minuten ist alles ausgepackt, die Kartons und sämtliches Verpackungsmaterial sind verschwunden. Wie auch der größte Teil des Trupps. Ein letzter Handgriff und die Lenker der Fahrrädern sind auch wieder korrekt ausgerichtet. Fertig. Wir machen einen Rundgang durch die Zimmer und dann darf Chris gefühlte zwei Dutzend Dokumente unterschreiben, in denen sie bestätigt, dass alles paletti ist.
Wir geben unseren Helden der Arbeit ein großzügiges Trinkgeld, schütteln Hände und sagen “Good job!” und “Gracias ” und dann sind wir allein in unserem neuen Zuhause.
Es heißt ja, dass man sich gut merken soll, was man in der ersten Nacht im neuen Haus träumt. Denn dieses geht in Erfüllung. Ich erinnere mich an nichts. Chris auch nicht. Wahrscheinlich waren wir einfach viel zu müde zum Träumen. Vielleicht gilt es ja auch für die zweite Nacht.
Den nächsten Tag beginnen wir auf unserer Terasse mit einem deliziösen Champagnerfrühstück: Milchkaffee, French Toast mit Ahornsirup, frische Erdbeeren und eine Flasche Charles Heidsieck. Über uns der blaue Himmel und die kalifornische Sonne. So lässt es sich gut aushalten.
Doch es gibt noch so einiges zu tun. Wir verbringen die nächsten Tage damit, Möbel zu rücken und Sachen einzuräumen oder von hier nach dort zu stellen. Auch die eine oder andere Anschaffung ist fällig. So langsam wird es aber ganz wohnlich.
Hier ein paar Eindrücke:
Die Gegend, in der wir wohnen, ist sehr international, mit einem hohen europäischen Anteil. Unsere next door neighbors auf der einen Seite sind Amerikaner. Auf der anderen Seite ist eine Mexikanerin mit einem Inder verheiratet. Alle sind herzlich und freundlich, und wir sind auch gleich zum Essen eingeladen worden.
Ich denke, wir sind in einer großartigen Nachbarschaft gelandet, in der man sich gegenseitig aushilft. Aber überzeugt euch selbst – unser Gästezimmer steht euch stets zur Verfügung.


Hi Andreas,
schade, dass es am Donnerstag nicht mehr mit einem Treffen geklappt hat. Dafür habe ich mir jetzt mal die Zeit genommen, um auf Euren Blog zu gehen. Es ist wirklich ein tolles Haus und wir drücken Euch die Daumen, dass ihr noch länger dort bleiben werdet. In 2011 kommen wir Euch gerne besuchen:)!
Ich hoffe du geniesst Deinen Aufenthalt in D und bist nicht zu gestresst. Und das wichtigste, ich hoffe Du bist nicht zu sehr von Änderungen bei ebay betroffen.
Bin gespannt von Euch zu hören.
Chris wünschen wir weiter tolle Inspirationen unter der californischen Sonne.
Bis bald, vielleicht ja auch wieder in Zürich. Es war sehr schön am Sonntag!
Liebe Grüsse aus der Schweiz,
Andrea und Co!
Hallo Ihr Zwei,
nun wird es aber wirklich Zeit, dass auch mich mal auf eurem Blog umschaue und melde! Ihr habt es wirklich toll getroffen – euer Zuhause ist super! Von Herzen wünsche ich euch, dass ihr euch dort wohl fühlt.
Ich denke oft an euch – nur ist dann das Interent nicht dabei ;-)).
Ganz viele liebe Grüße aus Wedel
Barbara
Hallo Ihr Zwei,
nachdem ich längere Zeit nicht mehr reingeschaut habe, will ich mich jetzt auch mal für Euch und das neue Zuhause freuen. Sieht verdammt gut aus, sehr schön eingerichtet, tolle Atmosphäre. Besonders der Schrein gefällt mir 😉 Und Dörte hat natürlich recht, bei dem Wetter und der Sonne kann man ja nur neidisch werden. Hoffe wir sehen uns bald in LG! Andi, hier noch die Mentallo & the Fixer-Alben: “Burnt beyond recognition”, “Where angels fear…”, “Return to grimpen ward”, “There’s no air to breathe” (letzteres gibt es wahrscheinlich nur in EU/D). Schau mal, was die so kosten. Danke!
Bis denne und HDGH, Gerrit!
Hallo ihr Lieben,
euer neues Zuhause ist ja echt cool! Und alles bei Sonnenschein. Da kommt schon wirklich der Neid auf! Zumal das Wetter hier einfach auch besser sein könnte. Im April war es ja so richtig warm. Und Pfingsten hatten wir dieses Jahr echt Glück mit dem Wetter! Ansonsten wär es auf dem Campingplatz auch nicht so schön geworden. Das große Zelt hatten wir nicht mit, aber Eike hatte immerhin einen sehr großen Pavillon dabei. Das war echt super. Gerrit war auch sehr professionell ausgerüstet. Es fehlte eigentlich nur noch der Kaffeevollautomat und der Geschirrspüler. Ca. 14 Erwachsene und genauso viel Kinder. Also wie immer eine Riesentruppe. Schade, dass ihr nicht dabei ward.
Ja und ich liege grade im Bett und habe etwas Zeit, euch zu schreiben. Ich war Dienstag Abend noch in der Notaufnahme mit den stärksten Schmerzen meines Lebens. Der ganze Bauch tat weh und war total aufgebläht und hart. Nachdem Thomas ja auch schon dieses Jahr seinen Blinddarm aufgeben musste, kannten wir ja die Sympthome. Aber zum Glück war es dann doch nichts schlimmes. Bislang ist nichts gefunden worden und ich habe einfach nur höllischen Durchfall. Und das werde ich überleben. Ansonsten gehts mir sehr gut!Eigentlich nicht besser im Leben. Was gibts sonst noch Neues? Kathi ist schwanger und wird erstmal zu Andre nach Hannover ziehen. Das ist natürlich schon eine Hammernachricht. Ach ja und vor zwei Wochen hatten wir auch Abitreffen! Das war einerseits sehr spannend, alle Leute wieder zu treffen, auf der anderen Seite auch sehr vertraut. Das finde ich schon erstaunlich, da wir uns zum Teil ja das letzte Mal vor 10 Jahren gesehen haben.Ja und so läuft das Leben hier so vor sich hin.
Ich wünsche euch alles Gute im neuen Haus und bis bald,
Dörte
Hallo Ihr zwei, herzlichen Glückwunsch zum neuen Haus – ich hoffe dass Ihr hier keine “Untermieter” habt 🙂
Liebe Grüße aus Berlin,
Barbara
Ja, der Lap Pool fehlt in der Tat. Wir arbeiten dran. Immerhin haben wir jetzt zwei Badezimmer, und das ist schon mal ein Anfang. 😉
Hoffe, es geht euch gut.
Viele Grüße, A.
Hallo ihr Lieben,
ich gratuliere euch zu eurem neuen Heim und ja, ich muss schon sagen, bis auf den noch fehlenden Lap-Pool ist es doch schon fast so, wie ihr es euch ausgemalt hattet….eben typisch Drischi und Chris Like!
Mir gefällt es trotzdem! 😉