On My Way to San Jose

Unglaublich, wie die Zeit vergeht: Jetzt bin ich schon fast zwei Wochen hier und ich habe noch immer keine Bilder von meiner temporären Bleibe veröffentlicht. Höchste Zeit, das nachzuholen:

Ich wohne wie letztes Jahr in Palo Alto, rund 18 Meilen/30 km von eBay in San Jose entfernt. Pro Strecke fahre ich etwa 30 Minuten; die Pendelei hält sich also in Grenzen.

Besonders wenn ich an Kollegen denke, die aus Berkeley (nördlich von Oakland) anreisen und je nach Verkehrsaufkommen pro Tour 1,5 bis 2 Stunden unterwegs sind. Da geht nicht nur eine Menge Freizeit drauf, sondern auch ein Vermögen. Denn selbst wenn sich der Benzinpreis wieder gefangen hat (2,20 USD/Gallon = 3,8 Liter), geht die Fahrerei ganz schön ins Geld. Das muss man dann schon wirklich wollen.

Hier eine Karte, um das Ganze zu veranschaulichen:

Ich habe das Haus über VRBO (Vacation Rental by Owner) gefunden. Hier werden Vermietungen von privat angeboten, weltweit, zu erschwinglichen Preisen und meist charmanter als ein Hotelzimmer.  Es lohnt sich also durchaus, dort mal zu stöbern, wenn ihr einen Urlaub in Europa oder Übersee plant. Leider gibt’s die Site derzeit nur auf Englisch.

Ich wohne in einem netten Cottage auf einer ehemaligen Ranch. Ursprünglich war das Cottage eine Autowerkstatt gewesen. Der Eigentümer hat das Gebäude jedoch komplett entkernt und renoviert. Herausgekommen ist ein nettes Apartment mit integriertem Wohn- und Schlafbereich. Dazu eine Küche und ein großes Badezimmer – was will man mehr?

Ein paar Eindrücke:

Nach dem grauen und kalten Winter ist das warme und sonnige Wetter hier die reinste Wohltat. Tagsüber liegen die Temperaturen zwischen 20 und 26 Grad Celsius. Und so bewahrheitet sich wieder einmal Floskel: Can’t beat the weather!

Zugegeben, ich wäre auch schwer enttäuscht, wenn es anders wäre. Schließlich ist das Wetter eines der Hauptargumente für den Umzug nach Kalifornien.

Da ich noch nie im März oder April hier war, hat es mich sehr überrascht, die Hügel in einem saftigen Grün zu erleben. Erinnert an Irland. Nur dass es nicht dauernd regnet.

Ab Juni, wenn die Sonne wieder so richtig knallt, verfärbt sich das Gras dann wieder gelblich-braun. So wie wir es kennen und wie es eigentlich typisch ist für die Gegend. Ich werde beizeiten mal ein Foto nachreichen.

Leider muss die arme Chris noch gute vier Wochen ausharren, bevor auch sie in den Genuss des kalifornischen Wetters kommt. Sie schlägt sich derzeit in Berlin tapfer mit Inventurlisten und der Wohnungsübergabe herum und bereitet überdies ihre beiden Ausstellungen vor. Wäre schön, wenn der eine oder andere vorbeischauen würde. Und bringt gern eure Freunde mit.

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